mit Roggensauerteig, getrocknet

Manchmal hat man einfach keine Zeit oder keine Lust einen Sauerteig herzustellen oder aufzufrischen. In einer Backstube geht das Herstellen eines Sauerteigs vergleichsweise schnell, denn in einer industriellen Backstube ist die Luft voll von Hefen und Mikroben. Zu Hause dauert es dagegen mindestens 5 Tage, einen neuen Sauerteig zu züchten und es besteht immer die Gefahr, dass der Sauerteig verdirbt, wenn man nicht sauber genug gearbeitet hat oder einfach die Bedingungen nicht stimmen. Außerdem verfügt ein frischer Sauerteig nicht über die Triebkraft um einen Teig zu lockern. Erst nach mehrmaligem Auffrischen ist der Sauerteig stark genug um ein Brot ohne zusätzliche Hefe zu backen.
Ich zeige Ihnen wie Sie zu Hause ein bekömmliches und leckeres Roggenmischbrot ohne viel Aufwand zaubern.
Also backen wir’s gemeinsam an.
Die Zutaten
| Vorteig | Hauptteig |
| 160g Wasser (kalt) 160g Bio Weizenmehl 550 2g Bio Trockenhefe | Vorteig aus Tag 1 200g Bio Roggenmehl 1150 200g Bio Weizenmehl 550 25g Bio Roggensauerteig, getrocknet 12g Meersalz ca. 360g Wasser ( es sollte ein plastischer, formbarer Teig entstehen, daher das Wasser schluckweise hinzufügen!) |
So wird’s gemacht
Tag 1 (bei mir Samstag Abend 21:00 Uhr):
Vorteig:
Die Zutaten gründlich vermischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 10-12 Stunden gehen lassen.
Tag 2:
1. Alle Zutaten gut vermischen und ca. 3 Minuten kneten.
Gut zu Wissen: Roggenlastige Teige sollten eher gemischt und kurz geknetet werden. Roggenteige neigen zum kleben, bei ausführlichem Kneten lösen sich Schleimstoffe, so genannte Pentosane, die das Kleben verstärken.
2. Nach dem kneten den Teig abgedeckt für 15 Minuten ziehen lassen.
3. Den Teig auf ein bemehlte Arbeitsfläche geben und erst rund wirken und anschließend lang wirken. Mit dem Schluss nach unten, in ein bemehltes Gärkörbchen oder wenn es ein rundes Brot werden soll, in eine mit einem bemehlten Tuch versehene Schüssel geben und abgedeckt für 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.
Tipp: Bei sehr klebrigen Teigen helfen feuchte Hände beim Aufarbeiten. Dafür stelle ich mir eine Schüssel mit lauwarmen Wasser auf die Arbeitsfläche, in die ich ab und zu die Hände eintauche.
1. Alle Zutaten gut vermischen und ca. 3 Minuten kneten.
Gut zu Wissen: Roggenlastige Teige sollten eher gemischt und kurz geknetet werden. Roggenteige neigen zum kleben, bei ausführlichem Kneten lösen sich Schleimstoffe, so genannte Pentosane, die das Kleben verstärken.
2. Nach dem kneten den Teig abgedeckt für 15 Minuten ziehen lassen.
3. Den Teig auf ein bemehlte Arbeitsfläche geben und erst rund wirken und anschließend lang wirken. Mit dem Schluss nach unten, in ein bemehltes Gärkörbchen oder wenn es ein rundes Brot werden soll, in eine mit einem bemehlten Tuch versehene Schüssel geben und abgedeckt für 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.
Tipp: Bei sehr klebrigen Teigen helfen feuchte Hände beim Aufarbeiten. Dafür stelle ich mir eine Schüssel mit lauwarmen Wasser auf die Arbeitsfläche, in die ich ab und zu die Hände eintauche.
Bio Roggensauerteig getrocknet – Was ist das überhaupt und was kann es eigentlich?
Bio Roggensauerteig, getrocknet ist ein einfacher, natürlicher, grandioser Geschmacksgeber. Er verleiht Hefeteigbroten und Mischbroten einen kräftigen, traditionellen Geschmack nach Sauerteig.
Bio Roggensauerteig, getrocknet wird, wie es sich gehört, aus Bio Roggenvollkornmehl und Wasser hergestellt und anschließend schonend getrocknet. Der Vorteil ist, dass es sich um ein inaktives Sauerteigpulver handelt, es befinden sich also keine lebenden Organismen mehr in dem Sauerteig. So wird eine sehr lange Haltbarkeit gewährleistet. Das Beste ist die einfache Anwendung: da der Bio Roggensauerteig, getrocknet keinerlei Triebkraft besitzt, kann man ihn eher mit einem Gewürz vergleichen. Ich verwende 5% der Mehlmenge eines Rezeptes. Bei 500g Bio Mehl, füge ich also 25g Bio Roggensauerteig, getrocknet hinzu und verleihe meinen Broten so einen kräftigen Geschmack.
So lassen sich Sauerteigbrote ohne Sauerteig-Ansatz herstellen!
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